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Fantic auf der EICMA 2026: Alle Neuheiten

IMOLA 500 UND 125 – IMPOSSIBLE TO FORGET

Von den Fans sehnsüchtig erwartet, kommt die Fantic Imola heute in ihrer finalen Serienversion. Sie ist der sportlichste Ausdruck der Street-Familie: ein vollverkleidetes Sportmotorrad, geboren auf der Rennstrecke, mit einem vom Rennsport inspirierten Charakter. Wie die gesamte Fantic Straßenpalette ist sie in zwei Hubraumvarianten erhältlich, 500 und 125 cc, und wird vollständig in Italien entwickelt und produziert. Der Name ist eine Hommage an die Stadt und die Rennstrecke, die seit jeher die italienische Motorsportleidenschaft verkörpern – nur 50 Kilometer vom Werk von Motori Minarelli in Calderara di Reno entfernt, wo die Imola gebaut wird. Mit der Imola debütiert eine Ausstattung, die kein anderes Motorrad im Segment ab Werk bietet: die neuen Fantic FRS-Federelemente (Fantic Racing Suspension), Komponenten auf Premium-Niveau, vergleichbar mit Racing-Teilen aus dem Aftermarket, serienmäßig an der Imola 500. Motor: das „Cuore Italiano“ (Italienisches Herz) in der Racing-Version Die Imola 500 wird vom Einzylinder MM460 angetrieben, entwickelt und produziert von Motori Minarelli: 463 cc, Viertakt, Flüssigkeitskühlung, DOHC-Ventiltrieb mit vier Ventilen und Schlepphebeln, homologiert nach Euro 5+. Gegenüber der Stealth 500 erhält die Imola eine neue, eigene Airbox und einen neuen Krümmer, die für einen volleren und lineareren Leistungsverlauf sorgen, sowie einen noch leistungsfähigeren Racing-Kolben, der die bewegten Massen reduziert und den Motor schnell und bissig hochdrehen lässt – bis 10.500 U/min, mit sehr hoher Performance im Rahmen des A2-Führerscheins. Die Gemischaufbereitung übernimmt eine elektronische Einspritzung mit 46-mm-Ride-by-Wire-Drosselklappenkörper, während die Mehrscheiben-Ölbadkupplung mit Anti-Hopping-Funktion und das Sechsganggetriebe für geschmeidiges Herunterschalten und Stabilität auch bei sehr aggressiver Fahrweise auf der Rennstrecke sorgen. Die Imola 125 setzt auf den bewährten Minarelli-Viertakter mit 125 cc und elektronischer Einspritzung, variabler Ventilsteuerung VVA (Variable Valve Actuation) und Anti-Hopping-Kupplung: eine Referenz in Sachen Technik und Leistung in ihrer Klasse. Fahrwerk: Leichtbau, Steifigkeit und Massenzentralisierung Das Fahrwerkskonzept basiert auf drei Prinzipien: Leichtbau, optimierte Steifigkeit und Massenzentralisierung. Der Hybridrahmen kombiniert ein vorderes Stahl-Gitterrohrgerüst mit geschmiedeten Aluminium-Seitenplatten und einem abnehmbaren Heckrahmen: eine im Segment neue Lösung, die die für den Rennstreckeneinsatz nötige Torsionssteifigkeit und hohe Präzision in kurvigen wie in schnellen Passagen garantiert. Die klar vom Rennsport inspirierte Aluminiumschwinge mit Unterzug maximiert Traktion und Stabilität beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Gegenüber der Schwester STEALTH verfügt sie über eine eigene obere Gabelbrücke und Stummellenker, die unabhängig davon montiert sind und sich nach Wunsch des Fahrers positionieren lassen. Jedes Bauteil ist so platziert, dass der Schwerpunkt tief und zur Fahrzeugmitte hin wandert: Der Vorschalldämpfer der Abgasanlage sitzt im unteren Bereich, kombiniert mit einem leichten, hoch liegenden Endschalldämpfer, während der Tank so nah wie möglich am Schwerpunkt untergebracht ist. Die Federelemente der Imola stammen von Fantic Racing Suspension (FRS), dem vollständig im Hause Fantic konzipierten, konstruierten und entwickelten Projekt, das im nachfolgenden eigenen Kapitel ausführlich beschrieben wird. An der Imola 500 kommt die FRS-Konfiguration TRACK zum Einsatz, mit TRACK43-Upside-down-Gabel mit 43-mm-Standrohren und 130 mm Federweg sowie TRACK14 Federbein, beide voll einstellbar, einschließlich der Längenverstellung hinten: ein spezifisches Setup für sportliches Fahren auf der Straße und auf der Rennstrecke. Die Imola 125 erhält ein eigenes Setup mit in der Federvorspannung einstellbarem Federbein. Die ByBre-Bremsanlage umfasst eine 320-mm Bremsscheibe vorn mit Radialbremszange und eine 230-mm-Scheibe hinten. Die Reifen vom Typ Pirelli Diablo Rosso IV (110/70-17 und 150/60-17) sind auf leichten Fünfspeichen-Aluminiumfelgen mit reduziertem Trägheitsmoment montiert. Das Ergebnis ist ein für ein vollverkleidetes Sportmotorrad außergewöhnlich geringes Gewicht, das sich in Handlichkeit bei Richtungswechseln, kürzeren Bremswegen und unmittelbarer Kontrolle niederschlägt: das ideale Motorrad für alle, die maximale Präzision und ein direktes Ansprechverhalten suchen und die Rennstrecke ohne Kompromisse erleben wollen. Mit 150 kg bei der 500 und 130 kg Trockengewicht bei der 125 ist die Imola in beiden Hubraumvarianten die Leichteste ihrer Klasse. Technik: Elektronik wie bei einem echten Sportmotorrad An der Imola 500 ermöglicht die Trägheitsmesseinheit (IMU) das Zweikanal-ABS Cornering, hinten abschaltbar, sowie die Traction Control. Vier Riding Modes – Street, Wet, Track und Custom – kombinieren perfekt aufeinander abgestimmt die beiden Motormappings (FUN und WET), die Eingriffsstärke der Traktionskontrolle und die ABS-Regelung, um das Motorrad an jede Situation anzupassen, vom täglichen Pendeln bis zum Turn auf der Rennstrecke. Die Imola 125 bietet die Riding Modes Street und Track mit einem einzigen Motormapping und optional erhältlichem ABS Cornering.  Ausstattung Die Imola verfügt über ein 5-Zoll-TFT-Display, eine USB-C-Buchse, Full-LED-Scheinwerfer mit zwei Linsen und LED-Blinker. Die vom Fantic-Designzentrum gestaltete und im Windkanal entwickelte Vollverkleidung bietet Windschutz und eine schnittige Silhouette bei hohem Tempo. Ergonomie Die Sitzposition ist sportlich und kompakt: Die von der Gabelbrücke unabhängigen Stummellenker bringen Last aufs Vorderrad für präzises Einlenken, während Tank und Sitzbank so um den Fahrer herum geformt sind, dass sie Kontrolle und Bewegungsfreiheit bei Richtungswechseln gewährleisten. Eine auf der Rennstrecke entstandene Auslegung, die den Spaß am sportlichen Fahren auch auf der Straße voll zur Geltung bringt. Lackierungen Für die Imola gibt es zwei Lackierungen: Factory White und Racing Black. Die erste, Factory White, zelebriert die historischen Fantic-Farben Weiß, Rot und Blau, die auch die Werksmaschinen für Motocross und Enduro der Saison 2026 tragen. Die zweite, Racing Black, setzt auf Schwarz und Rot und greift die Farben auf, in denen das Fantic-Team in den vergangenen Jahren in der Moto2 Weltmeisterschaft angetreten ist. Preise und Verfügbarkeit Die Fantic Imola wird ab Mai 2027 bei den Fantic-Händlern erhältlich sein, zum Verkaufspreis in Italien von 6.990 € für die Imola 500 und 5.990 € für die Imola 125, jeweils inkl. MwSt.

FANTIC RACING SUSPENSION – FRS

Es ist eine der Neuheiten, auf die Fantic besonders stolz ist: Fantic Racing Suspension (FRS), die neue High-End-Racing-Fahrwerkslinie der Marke. Ein Projekt, das zu 100 % Fantic ist: konzipiert, konstruiert und entwickelt komplett im eigenen Haus vom Technikteam des Unternehmens. Jedes Bauteil entsteht von der ersten Idee bei Fantic bis zum fertigen Teil.

  1. Premium – Technik, Komponenten, Materialien, Einstellmöglichkeiten und Gewicht auf Aftermarket-Niveau, jedoch speziell für die Serienmodelle von Fantic. 
  2. Einzigartig auf dem Markt – Kein anderer Hersteller bietet derzeit eine technische Lösung dieses Niveaus für Motorräder mit kleinem und mittlerem Hubraum. Die neue FRS-Linie debütiert an mehreren Fantic-Modellen, mit spezifischen Konfigurationen, die je nach Segment und Einsatzzweck entwickelt wurden, und wird später auf weitere Modelle der Palette ausgeweitet. Ein konkretes Beispiel dafür, wie die im Rennsport gesammelte Erfahrung in die Serienmotorräder einfließt.

Anwendungen 

  • Imola 500 – TRACK43-Gabel und TRACK14-Federbein, beide voll einstellbar
  • Caballero 500 Supermoto – TRAIL43-Gabel und TRAIL14-Federbein, beide voll einstellbar 
  • Caballero 500 Rally und Rally Legend – TRAIL43-Gabel und TRAIL14-Federbein, beide voll einstellbar
  • Caballero 125 Rally – nicht einstellbare TRAIL43-Gabel (einstellbare Version als Zubehör) und TRAIL14-Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufe
  • Enduro und Motard 125 Competition – TR43-Gabel und TR14-Federbein, beide voll einstellbar
  • Enduro und Motard 50 Competition – nicht einstellbare TR43-Gabel (einstellbare Version als Zubehör) und TR14-Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufe Die FRS-Gabeln Alle FRS-Gabeln haben 43-mm-Standrohre und sind in Druckstufe (22 Klicks), Zugstufe (22 Klicks) und Federvorspannung einstellbar.

Der Federweg variiert je nach Einsatzzweck: 

  • TR43 – Enduro und Motard: Federweg 260 mm
  • TRAIL43 – Caballero: Federweg 200 mm
  • TRACK43 – Imola: Federweg 130 mm Die FRS-Federbeine
  • TR14 – Enduro und Motard: Druckstufe 24 Klicks, High-Speed-Druckstufe 3 Umdrehungen, Zugstufe 16 Klicks, Federvorspannung einstellbar.
  • TRAIL14 – Caballero: Druckstufe 24 Klicks, High-Speed-Druckstufe 3 Umdrehungen, Zugstufe 16 Klicks, Federvorspannung einstellbar.
  • TRACK14 – Imola: Druckstufe 24 Klicks, High-Speed-Druckstufe 3 Umdrehungen, Zugstufe 16 Klicks, Federvorspannung und Länge einstellbar.

CABALLERO 500 SUPERMOTO

Mit der Caballero 500 Supermoto steigt Fantic mit mehr Hubraum in das Supermoto-Segment ein: ein Modell, nach dem der Markt schon lange verlangt hat. Das Konzept greift die wahre Essenz der Supermoto-Anfänge auf, als Geländemotorräder für den Asphalt umgebaut wurden. Genau so entstand die Caballero 500 Supermoto: Sie ist die straßenorientierteste Caballero aller Zeiten, bewahrt aber unverfälscht deren Wesen – geprägt von Leichtigkeit, einfacher Handhabung und Charakter. Motor Herzstück ist der DOHC-Einzylinder MM460 von Motori Minarelli mit neuem, leichterem und leistungsfähigerem Kolben aus der Stealth 500, Anti-Hopping-Kupplung und Ride-by-Wire: ein Motor, der kräftiges Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich – ideal beim Herausbeschleunigen aus Kurven – mit spritziger Drehfreude obenheraus verbindet. In der Konfiguration der Caballero Supermoto leistet er 45 PS. Fahrwerk Der Stahl-Zentralrohrrahmen der Caballero 500 wird mit den voll einstellbaren neuen Fantic FRS Federelementen kombiniert, in der für die Caballero-Familie entwickelten TRAIL-Konfiguration mit 200 mm Federweg: ein großzügiger Federweg, der die Verbindung zum Offroad-Einsatz bewahrt, Straßenunebenheiten bestens schluckt und gleichzeitig Präzision und Stabilität bei sportlicher Fahrweise gewährleistet. Den Supermoto-Charakter vervollständigen die Speichenräder in 19” vorn und 17” hinten und der hohe vordere Kotflügel, unverwechselbares Markenzeichen des Genres. Die Reifen sind vom Typ Metzeler Tourance Next 2, die Bremsanlage umfasst eine 320-mm-Scheibe vorn und eine 230-mm-Scheibe hinten. Das Gewicht ohne Kraftstoff beträgt 150 kg. Technik und Ergonomie Das Tech-Paket übernimmt das Beste der Familie: Trägheitsmesseinheit (IMU), abschaltbares ABS Cornering, Traction Control und spezifische Motormappings. Die Ergonomie bewahrt die Stärken der Caballero, mit schlanken Seitendeckeln und einer natürlichen Sitzposition, die im Stadtverkehr ebenso passt wie auf einer schnellen Bergstraße. Die Sitzhöhe beträgt 860 mm. Design, Preis und Verfügbarkeit Klare Linien, ein runder Full-LED-Scheinwerfer mit Fantic-Signatur und der hohe Kotflügel prägen einen Stil, der das Caballero-Erbe mit der Supermoto-Attitüde verbindet. Die Caballero 500 Supermoto trägt die Lackierung Factory White, eine getreue Reminiszenz an die Motorräder, mit denen die Teams von Fantic Factory Racing in der WM-Saison 2026 gekämpft haben, in den historischen Fantic-Farben Weiß, Rot und Blau. Der Verkaufspreis in Italien beträgt 7.290 € inkl. MwSt.; ab April 2027 ist sie bei den Fantic-Händlern erhältlich.

DIE CABALLERO-FAMILIE ENTWICKELT SICH WEITER

Neben der neuen Supermoto erhält die Caballero-Baureihe neue Versionen und Farben – ein Beleg dafür, dass sich die Fantic-Ikone in vielen verschiedenen Charakteren zeigt, denen Stil, Leichtigkeit und Fahrspaß gemeinsam sind. Caballero 500 Rally Legend Neu ist die Caballero 500 Rally Legend, eine Hommage an die legendären Caballero, die Geschichte im italienischen Geländesport geschrieben haben. Sie greift deren ikonische Farben auf und unterstreicht ihre Offroad-Ausrichtung mit dem 21”-Vorderrad, kombiniert mit Reifen vom Typ Pirelli Scorpion Rally STR, den Fantic FRS-Federelementen mit einem speziell auf den Enduro-Trail Einsatz abgestimmten Setup und großzügiger Bodenfreiheit. Genau an diesem Modell hat Fantic die geländeorientierteste Seite des neuen FRS-Projekts entwickelt. Auch Schutzteile für das Gelände wie Motorschutz und Scheinwerfergitter fehlen nicht. Die Lackierung Red Rally Legend ist auch für die Caballero Rally 125 erhältlich. Die Preise bleiben gegenüber den Rally-Modellen unverändert: 7.590 € für die 500 und 5.990 € für die 125, inkl. MwSt. Beide Versionen sind ab sofort bei den Fantic-Händlern erhältlich. Sunset White Die Farbgebung Sunset White mit kalifornischem Surf-Feeling, inspiriert von der Freiheit des Fahrens unter freiem Himmel, gibt es jetzt für die gesamte Caballero-Welt in den Hubraumvarianten 125, 500 und 700. Caballero 500 Scrambler: neue Farbe Auf der EICMA 2026 debütiert zudem eine neue Farbe für die Caballero 500 Scrambler: Midnight Violet, ein tiefes Violett, inspiriert vom Nachthimmel, das der Scrambler einen eleganten und entschlossenen Charakter verleiht – perfekt für alle, die auch nach Sonnenuntergang auffallen wollen. Caballero 700 A2 Auf vielfachen Wunsch erhält die Caballero 700 die A2-Homologation und steht damit auch Fahranfängern offen. Der Reihenzweizylinder mit 689 cc, auf die in dieser Klasse vorgeschriebene Grenze von 35 kW gedrosselt, bewahrt die Laufkultur und den Charakter, die die 700 zur vielseitigsten Caballero gemacht haben – auf der Straße wie im Gelände.

XXF250 EVO – DIE EVOLUTION SERIES LEGT LOS

Mit der XXF250 EVO setzt Fantic die Evolution Series konkret um – die im Juni angekündigte Philosophie, die das Modelljahr-Konzept hinter sich lässt: Updates werden nur dann eingeführt, wenn eine Innovation wirklich ausgereift ist und einen spürbaren Leistungsvorteil bietet. Die XXF250 EVO ist das erste Motorrad der neuen EVO-Serie: kein einfaches Update, sondern eine echte Weiterentwicklung mit neuem Motor, hydraulischer Kupplung, überarbeitetem Rahmen und neuem Fahrwerks-Setup – und sie übernimmt wichtige Lösungen von der großen Schwester XXF450. Motor Der neue Viertakt-Einzylinder mit 250 cc wurde für hohe Drehzahlen ausgelegt, mit mehr Leistung und mehr Drehmoment über das gesamte nutzbare Drehzahlband und einem höher angesetzten Drehzahlbegrenzer. Der Ventiltrieb setzt auf Schlepphebel aus dem Superbike-Bereich, während Ansaugtrakt und Airbox für einen höheren Luftdurchsatz überarbeitet wurden. Neu ist die hydraulische Kupplung mit Tellerfeder anstelle der herkömmlichen Schraubenfedern und einer integrierten Einheit aus Kupplungskorb und Primärzahnrad aus Stahl: konstante Dosierbarkeit auch unter hoher Belastung, ohne Nachstellen auf der Strecke. Serienmäßig bleibt die Akrapovic Auspuffanlage. Fahrwerk Der überarbeitete, von der XXF450 abgeleitete Aluminium-Brückenrahmen verfügt über eine geänderte innere und äußere Struktur, ein schlankeres vorderes Unterzugrohr und neue Motoraufnahmen für eine optimierte Steifigkeit. Die KYB-Federelemente wurden überarbeitet und bleiben Spitzenklasse: 48-mm-Gabel vom Typ SSS (Speed Sensitive System) mit neuem Setup und neues Federbein mit von Hand einstellbarer Low-Speed-Druckstufe. Auch die hintere Bremsanlage wurde erleichtert, was die ungefederten Massen reduziert.  Elektronik und Ergonomie Das vom Rennsport abgeleitete Elektronikpaket basiert auf dem Steuergerät Athena-GET: am Lenker wählbare Motormappings, Traction Control und Launch Control, wobei Mappings und Regelsysteme über die App WiGET individuell angepasst werden können. Die Kunststoffteile sind schlank und kompakt für noch mehr Bewegungsfreiheit. Das fahrfertige Gewicht beträgt 101 kg; das Dekor entspricht dem Design von Fantic Racing, hier aufgewertet durch die Evo-Ausführung. Der Verkaufspreis der XXF250 EVO in Italien beträgt 10.890 € inkl. MwSt.

ENDURO- UND MOTARD-BAUREIHE 50-125 – NEUE FARBEN UND FRS FEDERELEMENTE

Die Enduro- und Motard-Baureihe 50 und 125 von Fantic, seit über zwanzig Jahren die „erste Liebe“ von Generationen junger Motorradfahrer, präsentiert sich mit den neuen Lackierungen Factory White und Acid Black und einem großen Qualitätssprung bei den Competition-Versionen. Die Competition-Versionen erhalten sowohl bei den Motard- als auch bei den Enduro-Modellen die neuen Fantic FRS-Federelemente – eine in dieser Klasse bislang einzigartige Premium-Ausstattung – sowie eine Reihe eloxierter Sonderteile, die den Racing-Charakter und die Verarbeitungsqualität unterstreichen. Zu den eloxierten Teilen gehören die Deckel der Bremsflüssigkeitsbehälter, Fersenschützer, Gabelbrücken, Ritzelabdeckung, Kettenrad und Lenker. Die FRS-Federelemente umfassen die TR43-Gabel mit 260 mm Federweg und das TR14-Federbein, beide voll einstellbar; bei den 50-cc-Modellen ist das Federbein in Zugstufe und Federvorspannung einstellbar. Zwei Lackierungen stehen zur Wahl. Factory White ist eine getreue Reminiszenz an die professionellen Offroad-Motorräder, mit denen die Teams von Fantic Factory Racing in der WM-Saison 2026 gekämpft haben. Acid Black setzt dagegen auf brandneue, hochaktuelle Farben, Pale Pink und Green, die derzeit bei den Jüngsten besonders beliebt sind. Die bewährten Stärken der Baureihe bleiben erhalten: der Zweitakter Minarelli 50 2T in den 50er Versionen und der Viertakter Minarelli 125 4T mit variabler Ventilsteuerung VVA in den 125er Versionen, die mit einem für den Offroad-Spaß abschaltbaren Zweikanal-ABS ausgestattet sind. Verkaufspreise in Italien, inkl. MwSt.: 50 Performance 3.790 €, 50 Competition 4.490 €, 125 Performance 4.990 €, 125 Competition 5.990 €. Die neuen Competition-Versionen sind ab März 2027 erhältlich



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